In einem vor
wenigen Wochen herausgekommenen Buch von
Colm Tóibín fand ich einen Hinweis auf den englischen Dichter George
Herbert (1593-1633), dessen absolute "Natürlichkeit des Tonfalls" für
seine amerikanische Dichterkollegin Elizabeth Bishop (1911-1979) der
"wichtigste und dauerhafteste Einfluss" auf ihr eigenes Werk war, wie
sie schreibt.
Donnerstag, 14. Mai 2015
Dienstag, 5. Mai 2015
Weil ich Jesu Schäflein bin
Kim Strübind gewidmet, der dieses Lied seiner kleinen
Tochter beigebracht hat
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| Mein Vater |
Ich sehe meinen Vater vor mir, wie er nach dem Abendessen
seinen fünf halbwüchsigen Kindern noch einmal einen grundsätzlichen Gedanken mitteilt.
Mein Vater liebte grundsätzliche Gedanken, und er liebte sie besonders, wenn
sie von ihm selbst stammten und er sie vor einem größeren Kreis von Zuhörern vortragen
konnte.
Sonntag, 5. April 2015
Mallorca-Wanderungen (V): Die Kathedrale des Lichts
Selten bin
ich beim Betreten einer Kirche so verzaubert worden, wie in dieser Kathedrale
am Meer! Man betritt sie von Norden her und sieht deshalb als erstes die lange
Südwand vor sich mit ihrer Vielzahl von warm funkelnden Kirchenfenstern, die
das Licht des Mittelmeers im Innenraum der Kirche schweben lassen. Seine Farben
werden aufgenommen von den hellen Steinen, aus denen das Gebäude errichtet ist
und werden noch einmal besonders dadurch verstärkt, dass eine Vielzahl von
großen Rundfenstern sozusagen von den Querseiten her das ganze beleuchtet.
Donnerstag, 2. April 2015
Mallorca-Wanderungen (IV): George Sand und die Sünden von Facebook
Warum mag ich diese kurz nach der französischen Revolution geborene Früh-Emanzipierte George Sand, die
eigentlich Amantine de Francueil hieß und den sächsischen König August den Starken in ihrer Ahnenreihe hatte, so wenig leiden? Sie hat über ihren Winter auf Mallorca ein Buch geschrieben, das hier in Valldemossa an jeder Ecke zu kaufen ist. 1838/9 ist sie für drei Monate mit Frederik Chopin auf der Insel und längere Zeit in Valldemossa gewesen und hat in ihren Beschreibungen von Land und Leuten kaum ein gutes Haar an den Verhältnissen hier gelassen. Dass die Mallorquiner sich mit dem Verkauf des Buches einen schlechten Ruf machen und gleichzeitig gutes Geld verdienen, hat vermutlich den Charakter des Inselvolkes tief geprägt.
Mittwoch, 1. April 2015
Mallorca-Wanderungen (III): Den Geist des Ortes mit der Zunge spüren
Dienstag, 31. März 2015
Mallorca-Wanderungen (II): Unerwartete Begegnungen
Ernst Jünger hat gesagt, dass die wichtigsten Begegnungen sich oft dann ergeben, wenn man fremde Leute einfach auf offener Straße anspricht. Tief in meinem Herzen wünsche ich mir solche Begegnungen herbei und bin deshalb auch immer recht forsch, wenn es darum geht, mit fremden Menschen in ein Gespräch zu kommen.
Sonntag, 29. März 2015
Mallorca-Wanderungen (I): Weiß der Geier
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